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Naga-Schweinefleisch mit Bambussprossen

Naga Pork with Bamboo Shoot

Photo: Satdeep Gill, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Naga-Küche ist einfach und kräftig: wenige Gewürze, viel Ingwer, Knoblauch und Chili und der säuerliche, würzige Geschmack fermentierter Bambussprossen. Schweinefleisch ist in Nagaland das Fleisch für Feste.

Die berühmte Naga-Königs-Chili (Bhut Jolokia) ist extrem scharf – eine Chili reicht für einen Topf. Sonst andere scharfe frische Chilis nehmen. Dazu Klebreis oder Reis.

  • Für 4 Personen
  • Vorbereitung 15 Min.
  • Kochen 60 Min.
  • Glutenfrei · Laktosefrei · Scharf
  • Beliebt in Nagaland

Zutaten

  • 800 g Schweinebauch mit Schwarte und Fett, in 3-cm-Stücken
  • 200 g fermentierte oder Dosen-Bambussprossen, abgetropft und geschnitten
  • 5 cm Ingwer und 8 Knoblauchzehen, zu einer Paste zerstoßen
  • 1 Naga-Königs-Chili (oder 4–5 scharfe grüne oder rote Chilis), zerstoßen
  • 1 TL Kurkuma (optional)
  • Salz
  • 1 Handvoll frischer Koriander

Zubereitung

  1. Fleisch ohne Öl in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren 10 Minuten braten, bis das Fett austritt und die Stücke bräunen.
  2. Ingwer-Knoblauch-Paste, Chili, Kurkuma und 1 TL Salz 2 Minuten mitbraten.
  3. Bambussprossen und 200 ml Wasser dazugeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze 40–45 Minuten weich schmoren.
  4. Deckel abnehmen und einkochen, bis fast keine Flüssigkeit mehr da ist und das Fleisch überzogen ist. Mit Koriander bestreuen.

Tipp: Fermentierte Bambussprossen riechen beim Öffnen kräftig – das verschwindet beim Kochen und hinterlässt eine schöne Säure.

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